Die Sonne

 . . .ist nur mit speziellen Filtern zu fotografieren . . . 

 .   .   .  wenn man Glück hat, dann sieht man ein paar Sonnenflecken im sogenannten Weißlicht (mit einem farb-neutralen Sonnenfilter aufgenommen)


. . . oder man hat ein spezielles Teleskop mit einem schmalbandigen Halpha-Filter zur Verfügung (Wellenlänge 656nm, Halbwertsbreite ca. 0,6nm). Dann kann man neben den Strukturen auf der Oberfläche auch Protuberanzen am Sonnenrand sichtbar machen. Die hellen Bereiche werden durch besonders heiße Bereiche gebilded, die überwiegend um Sonnenflecken existieren. Die dunkleren Bereiche bestehen aus etwas kühleren Wasserstoffwolken, die aus der Oberfläche herausgeschleudert wurden. Diese sind dann am Rand der Sonne sehr gut als Protuberanzen sichtbar. 
Diese Bild wurde mit einem Acuter Sonnenteleskop 40/400 aufgenommen, an den mit einer Barlow-Linse eine QHY485 Farbkamera angeschlossen war (19.8.2025).



Hier ein Bild der Sonne vom 9.6.2023. Es wurde mit einem schmalbandigen Filter (5nm) bei der  Wellenlänge von 393nm im nahen UV erstellt. In dem Filterbereich befinden sich zwei starke Absorptionslinien des Kalziums. Neben den typischen schwarzen Flecken erkennt man hier helle Flairstrukturen, die sich über der Photosphäre befinden. Aufgenommen an einem Refraktor 71/350mm + 2x Barlowlinse mit ASI183MM Kamera.

Partielle Sonnenfinsternis am 31.5.2003 aufgenommen in Berlin-Rudow mit 400mm Teleobjektiv